Das Geschwister-Scholl-Gymnasium unter dem Motto „Es wird BUNT im Straßen-Grau!“


 

Dass das Artensterben der Insekten unabsehbare Auswirkungen auf unser Ökosystem hat, weiß mittlerweile jeder, und dass wir uns aus der Verbindung Mensch-Tier-Nahrung-Lebensraum nicht einfach herausnehmen oder gar „heraus kaufen“ können, sollte mittlerweile ebenfalls jedem bewusst sein. Ganz in diesem Sinne bereicherte die Umwelt-AG „Grünkraftwerk“ des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Röthenbach an der Pegnitz unter der Leitung von Sonja Lieb den Schulalltag mit einer Pflanz-Aktion der besonderen Art: -> Es wird BUNT im Straßen-Grau!

Der Förderverein des Gymnasiums war begeistert von der Idee, besorgte das Pflanz-Material und es entstand in enger Zusammenarbeit mit der Umwelt- und Klimaschutzbeauftragten der Stadt Röthenbach, Dr. Katharina Pöhler, ein Konzept, mit dem auf Teilen des öffentlichen Grüns und auf bisher kargen Flächen nun Blühwiesen und Insektenoasen entstehen sollen! Ende Mai bastelte die Unterstufe des Gymnasiums Blumenmurmeln, kleine Seedballs, die im Bereich des Eingangs zur Sporthalle eingebracht wurden, und ein Trupp von 50 Schülern der Mittelstufe bepflanzte den kompletten Streifen entlang der Grünthalstraße mit Blumensamen. Mehr als 15 heimische Sorten wie Borretsch oder wilde Malve sollen nun auch hier bei uns den Nützlingen wie Wildbienen, Hummeln und Schmetterlingen ein vielfältiges Blütenangebot machen, denn gerade in unseren Städten finden Bienen und andere bestäubende Insekten immer weniger Nahrung in Form von Pollen und Nektar. Wir versiegeln die Flächen mit Bebauung oder Schottergärten, wir verdrängen die Pflanzen und damit auch die Nahrungs- und Energiequellen für diese Insekten, wir verkleinern stetig ihren Lebensraum – aber eigentlich brauchen wir die Insekten ganz dringend, denn nur durch ihre Bestäubungsleistung reifen unsere Kulturfrüchte wie Erdbeeren, Gurken und Tomate – Windbestäubung reicht hierfür einfach nicht aus!

Die Schüler der Umwelt-AG des Geschwister-Scholl-Gymnasiums haben es uns vorgemacht, denn es ist eigentlich ganz einfach: „Wir wachsen zusammen“! Alle halfen zusammen, das ganze Gymnasium, Hand in Hand von der 5. Klasse bis zum Abiturjahrgang, denn jeder Quadratmeter zählt! Auch kleine Flächen leisten einen wichtigen Beitrag, um die heimischen Insekten, Wildbienen, Honigbienen und andere Tiere zu unterstützen und damit die Artenvielfalt zu stabilisieren und zu erhöhen. Die Umwelt-AG hat dafür die ganze Schule mobilisiert, jeder hat seinen kleinen Beitrag geleistet und dank der ersten regnerischen Tage konnten bereits die ersten Pflanzen keimen.

Die Flächen sind mit Plakaten gekennzeichnet – schauen Sie doch einfach mal vorbei!

Vielen Dank an alle Beteiligten, v.a. auch an die Stadtgärtnerei, den Bauhof und an unsere Kunstlehrerin Frau Korn, die mit der Q12 die Samen-Tüten entwarf.

 

Für den Förderverein des Geschwister-Scholl-Gymnasiums

Esther Krüll, 1. Vorsitzende

Der Berufsbasar 2022 – oder der Beweis, dass Veranstaltungen interessant sein können, auch wenn man es gar nicht erwartet


 

Nachdem der letztjährige Berufsbasar coronabedingt online war, fand die diesjährige Veranstaltung am 19. Mai heuer erfreulicherweise wieder vor Ort statt.

Dabei hatten die Schüler:innen die Auswahl aus folgenden Angeboten:

  1. Gehobener und mittlerer Polizeivollzugsdienst in der Bundespolizei
  2. Möglichkeiten bei der Bayrischen Landespolizei
  3. IT-Projektleitung
  4. Architektur
  5. Studium der Informatik und Ausbildung für Kaufleute
  6. Rechtsanwalt / Juristische Ausbildung
  7. E-Commerce Management
  8. Tätigkeit als Personaldisponent:in
  9. Anästhesie und Notärztlicher Dienst
  10. Sportwissenschaft
  11. Möglichkeiten für Naturwissenschaftler und Mediziner in der Pharmaindustrie
  12. Wirtschaftsingenieur
  13. Duales Studium und duale Ausbildung (Ausbildungsoffensive Bayern)
  14. Grundschullehramt
  15. Möglichkeiten am Klinikum Nürnberg

Unser Basar bietet eine praxisorientierte Lebensberatung auf mehreren Ebenen. Man munkelt, dass manch ein:e Teilnehmer:in bei der Veranstaltung nicht nur eine Vorstellung über mögliche Berufswege sondern auch die eines Traumpartners gefunden haben soll…

Insofern war das Feedback der Teilnehmer:innen positiv, wenn auch positiv überrascht – denn die meisten Schüler:innen waren wohl ohne große Erwartungen an den Abend gekommen und konnten durch die kompetenten Referent:innen einen tollen Einblick in die verschiedenen Berufe erhalten.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Vortragenden – und auch an Herrn Bretzner als Organisator von Seiten der Schule.

Ebenso ein großer Dank an Frau Pfeil und die jungen Damen des Schülercafés „Lazy´s“, die uns mit Getränken versorgten und unsere Feedbackrunde nach der Veranstaltung mit liebevoll gestalteten Häppchen aufwerteten.

Da von mehreren Seiten angeregt wurde, das Angebot zukünftig noch vielfältiger zu gestalten, haben wir uns vorgenommen, im nächsten Jahr neben den Eltern und Bekannten auch lokale Firmen für die Teilnahme anzufragen.

 

Nicole Götting und Sonja Spitzmüller im Namen des Elternbeirates

Ausflug der Klasse 5a zum Erlebnisbauernhof


 

Am 28. April 2022 hatten wir, die Klasse 5a, etwas Aufregendes und Spannendes vor: Zusammen mit unserer Geographielehrerin Frau Bretzner und unserer Englischlehrerin Frau Rösl fuhren wir nach Erlangen und besuchten den Erlebnisbauernhof von Familie Eichenmüller.

Heidi Eichenmüller und ihr Mann bewirtschaften den Hof gemeinsam. Zwischen Erlangen-Eltersdorf und Erlangen-Tennenlohe werden neben Milchvieh und Kälberaufzucht etliche Hektar Ackerland und Wiesen von den beiden bewirtschaftet.

Vom Bahnhof erreichten wir nach einem 10-minütigen Spaziergang den Hof, wo uns schon Heidi und ihr Hofhund Betsy erwarteten. Sie begrüßten uns und wir sollten alle laut unsere Namen rufen. Manchmal antwortete uns eine Kuh aus dem Stall mit einem lauten „Muh“.

Danach bekamen wir eine Hofführung. Zunächst ging es zu den Kälbern. Das jüngste Kalb war gerade einmal sechs Tage alt. Besonders gut gefallen hat uns allen, dass wir den kleinen Kälbchen ein neues Strohbett machen durften.

Anschließend zeigte Heidi uns die 68 Kühe im Stall und erzählte uns viel über ihre Kühe. So haben wir z. B. erfahren, dass eine Kuh bis zu 150 Liter Wasser am Tag trinkt. Im Stall roch es nicht so gut, aber mit der Zeit gewöhnten wir uns daran und hatten viel Spaß beim Füttern der Tiere. Immer wieder haben uns die Kühe abgeschleckt, das hat uns gefallen.

Nach einer kleinen Frühstückspause gab es für uns Aufgaben an verschiedenen Stationen. Wir zählten die Kühe und Jungtiere auf dem Hof und erfühlten Getreide in Stoffsäckchen. Außerdem überlegten wir, welche Milchprodukte es gibt, und schüttelten aus Sahne Butter. Die beste Station jedoch war das Melken. Doch keine Angst – die Kühe mussten nicht unter unseren Melkkünsten leiden. Wir melkten nur Wasser an einem Melk-Eimer.

Nach so viel Mühe waren wir alle hungrig. Zum Glück durften wir mit unserer selbstgemachten Butter leckere Schnittlauchbrote zubereiten.

Frisch gestärkt ging es zur vollautomatischen Melkanlage, die uns Heidi erklärte. Die Kühe merken selbst, wenn sie gemolken werden müssen und gehen dann zur Melkstation im Stall. Für die Bauern ist das eine große Arbeitserleichterung. Die Milch fließt direkt in Milchtanks, wo sie gekühlt wird und später vom Milchlaster abgeholt wird.

Bevor wir uns auf den Weg nach Hause machen mussten, durften wir uns noch ein bisschen am Hof umschauen, mit Betsy spielen und uns am Hof-Häusla mit Milch oder Eis versorgen. Dann fuhren wir zurück nach Röthenbach.

Es war eine tolle Idee von Frau Bretzner zum Erlebnishof Eichenmüller zu gehen. Wir konnten viel Interessantes lernen und selbst aktiv werden. Mit Stroh und Stallgeruch in den Klamotten ging der Ausflug zu Ende. Gerne würden wir diese Exkursion noch einmal machen!

 

(Klasse 5a)

10c im Finale des European Money Quiz


 

Am 10. Mai 2022 konnten Schülerinnen und Schüler aus 29 Ländern aus ganz Europa ihre Konkurrenten beim Finale des European Money Quiz herausfordern, darunter auch zwei Schüler der 10c des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, die sich durch den Sieg beim deutschen Finale des Quiz dafür qualifiziert hatten. Auf Grund der Pandemie fand das Finale, das in englischer Sprache abgehalten wurden, online statt und nicht, wie in den Jahren vorher, live in der europäischen „Hauptstadt“ Brüssel, dem Sitz der EU-Kommission.

Zu Beginn der etwa 1,5 stündigen Veranstaltung begrüßte der CEO der European Banking Federation, Wim Mijs, die Teilnehmer*innen und erläuterte den Sinn des Money Quiz für Jugendliche. Anschließend unterstrich, live zugeschaltet, Mairead McGuinness – EU Kommissarin für Finanzdienstleistungen, Finanzstabilität und Kapitalmarktunion – in Ihrem Grußwort die enorme Bedeutung wirtschafts-wissenschaftlicher Bildung. Besonders für Jugendliche ist es ihr zufolge im Umfeld von hoher Inflation, niedriger Zinsen, aber auch umfassender finanzwirtschaftlicher Digitalisierung äußerst wichtig, bereits frühzeitig Wissen aufzubauen, um später auch komplexere wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen.

Das Quiz fand, wie auch schon das deutsche Finale, auf der online-Plattform „Kahoot“ statt. Die Jugendlichen mussten 20 Fragen zu Themen wie Nachhaltigkeit, Online-Betrug, Finanzplanung sowie Kryptowährungen beantworten. Deutschland wurde dabei durch Marius Braun und Marlon Pohl vom Geschwister-Scholl-Gymnasium glänzend vertreten. Mentale Unterstützung leistete ihr Lehrer Sebastian Bretzner. Mit einer super Leistung konnten die beiden 10. Klässler 19 von den 20 Fragen richtig beantworten und erreichten damit Platz 6. Nur ganz wenige Punkte fehlten zum Sprung in die Top 5, die an die Vertreter*innen der Länder aus Norwegen, Italien, Irland, Serbien und Malta gingen. Diese Topplatzierten gewannen neben einem Sachpreis auch eine besondere, zweitägige Reise nach Brüssel, bei dem der Europäische Bankenverband für ein spannendes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgte.

Schnell legte sich bei Marius und Marlon die erste Enttäuschung, dass sie „nur“ Sechster geworden waren und damit nur um Haaresbreite an diesem tollen Preis vorbei geschrammt waren, denn über ihr tolles Abschneiden können sie sehr stolz sein, was auch ihre Lehrer des Faches Wirtschaft und Recht bestätigten.

10c des GSG siegt beim deutschen Finale des European Money Quiz


 

Am 22. März 2022 hat die Klasse 10 C des Geschwister-Scholl Gymnasiums mit ihrem Lehrer Sebastian Bretzner, im Rahmen des Wirtschaft- und Rechtsunterrichts, am deutschen Finale des European Money Quiz teilgenommen, das der Bundesverband deutscher Banken e.V. veranstaltet hat. Der Wettbewerb wurde im online-Format aus Berlin gestreamt und über die Lernplattform „Kahoot“ ausgetragen. Dabei mussten die teilnehmenden Teams 20 Fragen aus dem wirtschafts- und finanzwissenschaftliche Bereich richtig und möglichst schnell beantworten.

30 Klassen aus dem gesamten deutschen Bundesgebiet haben sich dieser Aufgabe gestellt. Überraschend schnell konnten sich die Röthenbacher Gymnasiast*innen durch eine äußerst effektive Teamarbeit auf den ersten Platz hocharbeiten und die Spitze dann auch gegen alle anderen Teams bis zum Ende verteidigen. Alle Fragen wurden von den Zehntklässler*innen richtig beantwortet, was den überlegenen Sieg bei diesem Quiz bedeutete. Bei der anschließend Siegerehrung war die Freunde der Schüler*innen sehr groß, als sie erfuhren, dass sie mit dem Sieg auch ein Preisgeld in Höhe von 1500 € für die Klassenkasse gewonnen haben. Zudem hat sich die 10 c damit für das europäische Finale des European Money Quiz am 10. Mai qualifiziert. Hierbei werden zwei Schüler die Klasse vertreten und gegen die Siegerteams aus den 30 teilnehmenden Ländern teilnehmen.

Bericht: Sarah Ender, Emely Heyn (beide 10c)

 

Outdoorsport am GSG – Schüler organisieren fünftägige Bike and Hike Tour


 

Als wir im Herbst 2020 anfingen, unsere fünftägige Bike and Hike Tour im Rahmen des P-Seminars „Outdoorsport“ am GSG Röthenbach zu planen, konnte sich noch keiner vorstellen, dass wir einen Herbst später tatsächlich losfahren würden.

Zu Beginn des Schuljahres 2020/21 teilten wir uns in kleinere Arbeitsgruppen auf. Während die einen die Route in die Wildschönau planten, schrieben andere die Packliste, suchten Wanderungen heraus, organisierten Unterkünfte und Zugfahrten und setzten sich mit Navigationsmöglichkeiten auseinander.

Am 18.09.2021 um 7:35 Uhr war es dann endlich so weit. Drei Schülerinnen, elf Schüler, Seminarleiter Armin Braun und eine Sportlehrerin saßen samt 16 Fahrrädern und Rucksäcken in der Regionalbahn nach München und weiter nach Holzkirchen, dem Startpunkt der ersten Etappe. Unser Weg führte über den Schliersee in die Jugendherberge nach Kreuth am Tegernsee. Das Zusammenwachsen der Gruppe und die Gewöhnung an das Fahrradfahren mit Rucksack standen dabei im Vordergrund. Trotzdem zeigte der Tacho 52 km und 700 Höhenmeter an. Die zweite Etappe brachte uns von Kreuth über die Grenze nach Kramsach in Österreich. Nach einem sonnigen Picknick an einem Gebirgsbach und einem kleinen extra Berganstieg kurz vor Schluss, standen auch an diesem Tag knapp 56 km und 740 Höhenmeter auf dem Tacho. Daraufhin wurde das abendliche Stretching zur Entspannung der Muskulatur eingeführt. Am dritten Tag kam die anspruchsvollste Etappe auf uns zu. Zwei Stunden sollte es bei einer ordentlichen Steigung permanent bergauf gehen, bis wir die Wildschönau, unseren Zielort, erreichten. Stolze 1200 Höhenmeter konnten wir alle meistern. Von Hubert, jedem noch bestens aus dem Skilager bekannt, wurden wir herzlich empfangen.

Gemeinsam beschlossen wir, dass wir uns einen Regenerationstag verdient hatten und planten für den folgenden Tag eine Wanderung zum Kragenjoch. Die auf dem Rückweg gelegene Sommerrodelbahn ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Zum Abschluss wartete noch eine besondere Anstrengung auf uns. Zunächst galt es, 1100 Höhenmeter mit dem Fahrrad und anschließend die restlichen 500 Höhenmeter zu Fuß zu bewältigen, um den großen Beil auf 2310 m zu erreichen. Erschöpft, aber glücklich genossen wir die lange Abfahrt und die spontane Hütteneinkehr. Am 23.09.2021 ging es mit dem Zug leider schon wieder zurück nach Nürnberg.

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Projekt. Jeder musste irgendwann seine Komfortzone verlassen, über seine Grenzen hinausgehen und die ein oder andere Blessur davontragen. Doch genau das machte die Tour aus und brachte uns auch als Gruppe voran. Vielen Dank an Armin Braun und die Schulleitung, die uns ein solches Projekt ermöglicht hatten.

Hier sehen Sie ein kurzes Video unserer spannenden Tour!

Emilie Elsner, Hannah Ender und Ronja Linhard

Bundestagswahl 2021: Auch das GSG hat gewählt


 

Drei Tage vor der offiziellen Bundestagswahl hatten die Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, ebenfalls ihre Stimme innerhalb der sog. ‚Juniorwahl‘, einem Planspiel, bei dem die Bundestagswahl detailgetreu nachgestellt wird, abzugeben.

Auf spielerische Weise konnten die Heranwachsenden erlernen, wie eine Wahl bzw. der Wahlgang an sich abläuft. Ziel ist es, dass die Jugendlichen sich leichter zurecht finden, wenn sie das Wahlalter (18) erreicht haben und an den offiziellen Wahlen teilnehmen dürfen. Schließlich besteht dann bereits eine gewisse Routine. Darüber hinaus geht es aber natürlich auch darum, demokratische Gepflogenheiten einzuüben, sich mit den zur Wahl stehenden Parteien auseinanderzusetzen und schlichtweg Spaß an der Sache zu entwickeln.

Organisiert und durchgeführt wurde die Wahl von sechs Schülern (Anna Richter, Lisa Schramm, Marlon Pohl und Vincent Hoyer aus der 10c sowie Florentina Grund und Valerie Barth (beide Q11)) unter der Anleitung von StR Ralf Schlichte.

Die meisten Zweitstimmen konnten die Grünen (29,8 %) auf sich vereinen. Auf den Plätzen 2 bis 4 landeten die FDP (22,6 %), die SPD (12,9 %) und die CSU (11,3 %). Das Direktmandat für den Wahlkreis 246 hätte – ginge es nur nach den Schülern des GSG – ebenfalls der Kandidat der Grünen (Felix Erbe) errungen.

 

Europäischer Wettbewerb Kunst: Digital EU- and YOU?


 

Pandemiebedingt war dieses Schuljahr besonders geprägt von der digitalen Lebenswelt.  Zwischen Distanzunterricht und Kommunikation über Chats und Messenger Dienste bot der Computer bei eingeschränktem Freizeitangebot in der „realen Welt“  auch manchmal eine Flucht in virtuelle Welten.

Der diesjährige Europäische Kunstwettbewerb stellte eine Gelegenheit dar, die digitale Lebenswelt in unterschiedlichen Themenstellungen kreativ und kritisch im Kunstunterricht zu beleuchten..

Die Klassen der 7. Jahrgangsstufe setzten sich künstlerisch mit Fake News und Lügengeschichten auseinander, und zwar ganz analog mit Stift oder Pinsel. Der Bogen wurde gespannt von den alten, aber immer noch witzigen Lügengeschichten des Barons von Münchhausen bis hin zur  Frage, wie die sozialen Medien unsere Kommunikation verändert haben.

Die Preisträgerinnen und Preisträger, deren Bilder von der Landesjury ausgewählt wurden, sind Adelina Iordache, Leonhard Preller, Lara Riedel, Mariella Ulbricht und Dilara Yilmaz, alle aus der Jahrgangsstufe 7. Für Adelina Iordache und Lara Riedel ging es sogar noch weiter: ihre Arbeiten wurden bis auf Bundesebene weitergeleitet.

Wir freuen uns, dass die erfolgreiche Teilnahme am großen, traditionseichen Europäischen Wettbewerb,  trotz der etwas erschwerten Bedingungen,  auch dieses Jahr gelungen ist, und gratulieren unseren kreativen Siegerinnen und Siegern ganz herzlich zu ihrem Erfolg!

C.Korn

 

P-Seminar Jugend und Politik – Mit Politikern im Gespräch


 

Meinungsvielfalt in der Demokratie

Das Coronavirus stellt momentan weltweit Menschen vor eine Herausforderung, sei es privat oder geschäftlich. Doch auch die Demokratie hat mit der Coronakrise zu kämpfen, da die Politiker bei Entscheidungen, wie zu Beispiel der Impfdebatte, abwägen müssen, welche gesellschaftlichen Gruppen zuerst geimpft werden sollten und damit die Folgen für Geimpfte und Nichtgeimpfte verantworten müssen.

Dass zu diesen Themen eine Vielzahl von Meinungen existiert, lässt sich täglich in den Nachrichten und Talkshows sehen. Nicht immer überwiegen die Akzeptanz anderer Standpunkte und vernünftige Argumentationen, dies zeigt sich an der steigenden Anzahl von Anhängern von Verschwörungstheorien oder sogar an Ausschreitungen bei Demonstrationen, wie sie schon mehrfach in Deutschland und in anderen europäischen Ländern vorgekommen sind.

Jedoch ist der Meinungspluralismus eine der Grundideen der Demokratie und damit ausschlaggebend dafür, dass unsere Gesellschaft funktioniert.

Im Rahmen des diesjährigen P-Seminars „Jugend und Politik“, im Fach Sozialkunde unter Leitung von Frau Seeger, das unter dem Thema „Meinungsfreiheit“ und „Meinungsvielfalt“ stand, haben wir uns in der Qualifikationsphase damit beschäftigt, wie man Jugendlichen das politische Geschehen näherbringen kann. Unser Projekt sollte es den jüngeren Schülern, mithilfe von Workshops und einer Podiumsdiskussion, ursprünglich ermöglichen, sich selbst in den Bereich Politik einzuarbeiten. Beides war aufgrund der aktuellen Lage leider nicht möglich, weshalb wir uns daraufhin entschlossen haben, einzelne Politiker online zu interviewen. Hierbei haben wir darauf geachtet, möglichst alle Parteien einzubinden, die im Bundestag und im bayerischen Landtag vertreten sind, da es in einer Demokratie, wie sie Deutschland ist, wichtig ist, die verschiedensten Ansichten zu unterschiedlichen Themen zuzulassen und sich damit auseinanderzusetzen. Folgende Politiker wurden von uns befragt:

 

 

 

 

 

– Herr Staatsminister Joachim Herrmann von der CSU (Fragen zum Interview)

 

 

 

 

 

– Frau Verena Osgyan von den GRÜNEN (Fragen zum Interview)

 

 

 

 

 

– Frau Gabi Schmidt von den „Freien Wähler Bayerns“ (Fragen zum Interview)

 

 

 

 

 

– Frau Alexandra Hirsemann von der SPD (Fragen zum Interview)

 

 

 

 

 

– Herr Ferdinand Mang von der AFD (Fragen zum Interview)

 

 

 

 

 

– Herr Matthias Fischbach von der FDP (Fragen zum Interview)

 

 

 

 

 

– Herr Harald Weinberg von DIE LINKE (Fragen zum Interview)

 

Auch wenn es anfangs schwer war, sich auf Themen zu einigen und passende Fragen an die Politiker zu finden, lässt sich abschließend sagen, dass wir trotz großer Nervosität und hoher Anspannung informative und interessante Interviews zustande gebracht haben. Wir alle waren uns nach den geführten Interviews einig, dass auch Politiker nur Menschen sind und dass man sich gar nicht so große Sorgen hätte machen müssen. Sich mit Politikern aus höheren Positionen zusammenzusetzen, war für uns alle eine neue aber weiterbringende Erfahrung.

Wir wünschen allen Websitebesuchern viel Spaß mit den Interviews und laden alle Schüler und Sozialkundelehrkräfte dazu ein, sich auch im Unterricht mit unseren Videos zu beschäftigen!

Das P-Seminar Jugend und Politik 2019/21