Informationen zum Thema „Neubau statt Generalsanierung“


Neubau des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Röthenbach:

Neuerdings sind hier auf der Homepage verschiedene Informationen zum Neubau der Schule zu finden. Zunächst werden im FAQ-Stil einige Aspekte aufgegriffen, die die Schule in Form von Fragen erreicht haben. Ein Luftbild zur besseren Orientierung:

  • Warum wird nun doch nicht saniert, sondern neu gebaut? Saniert wird in aller Regel nur, wenn die Kosten unter 80 Prozent eines Neubaus liegen, dies ist hier nicht der Fall. Nur dann nimmt man die Nachteile einer Generalsanierung in Kauf. Weil der Grundriss des Gebäudes bei einer Sanierung weitgehend erhalten bleibt, muss sich die Flächenaufteilung zur Umsetzung eines neuen pädagogischen Konzepts sehr stark danach ausrichten („Tetris-Spielen“). Das ergibt nicht immer optimale Lösungen, z. B. für die Cluster von Jahrgangsstufen oder Fachbereichen. Die Planung eines Neubaus bietet viel mehr Möglichkeiten.
  • Was wird eigentlich neu gebaut? Es wird „das Gymnasium“ neu gebaut. Die Bezeichnung der Schulfamilie dafür ist im Alltag meist „der Unterrichtstrakt“. In diesem Bereich wurde bisher noch nichts unternommen. Natürlich werden bereits generalsanierte Räumlichkeiten nicht neu gebaut, sondern in der bereits vorhandenen ansprechenden Form weiterhin genutzt. Im Einzelnen: große Aula, Musik, Kunst, Lehrerzimmer, Büros und die ganze Mittelschule
  • Wo wird das Gymnasium neu gebaut? Dies erfolgt am gleichen Ort wie bisher. Dafür gibt es mehrere gute Gründe und keine Nachteile. Der Platz ist ausreichend, die Einbindung in das weitere Schulgelände ist gut und eine eventuell später nötig werdende Erweiterung kann bei einem Neubau in statischer Hinsicht durch ein weiteres Stockwerk eingeplant werden. Eine Sanierung hätte diese Erweiterungsmöglichkeit nicht geboten. Damit kann der großzügige Pausenhof auch dauerhaft erhalten werden.
  • Was ist der Unterschied zwischen Generalsanierung und Neubau? Bautechnisch gesehen nicht so sehr viel. Bei einer Generalsanierung wird das Gebäude komplett entkernt. Das bedeutet, dass nur noch die wenigen tragenden Elemente und die Treppenhäuser weiterverwendet werden. Sämtliche Außenfassaden, Innenwände, Türen, Fenster, Versorgungsleitungen, Böden und Deckenabhängungen werden ausgebaut und entsorgt.
  • Dauert die Errichtung eines Neubaus länger als eine Generalsanierung? Weil der Aufwand sich nicht groß unterscheidet, ist auch die Dauer der erforderlichen Bautätigkeiten sehr ähnlich. Etwas mehr Bauarbeiten für den Neubau und ein geringerer Aufwand für den Rückbau gleichen sich praktisch aus.
  • Was passiert mit dem bisherigen Schulgebäude? Der bisherige Unterrichtstrakt wird weder gesprengt noch einfach grob abgerissen. Das Gebäude wird stufenweise und vollständig zurückgebaut und die verschiedenen Materialien werden dabei fachgerecht entsorgt. Das wäre bei einer Generalsanierung fast vollständig genauso abgelaufen.
  • Entsteht bei der Errichtung eines Neubaus mehr Lärm als bei einer Generalsanierung? Nein, der notwendige Rückbau und die Bautätigkeiten für das „neue Gebäude“ unterscheiden sich nur wenig. Insbesondere erzeugt auch eine Generalsanierung deutlichen Lärm. Wichtig ist aber: Die Entfernung zwischen der Baustelle und den Ersatzklassenzimmern beträgt recht genau 100 Meter. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass es im Unterricht zu größeren Beeinträchtigungen kommen wird.
  • Ist die Stadtbibliothek auch die Schulbibliothek des Gymnasiums? Die Nachbarschaft von und die Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Röthenbach sind erfreulich. Es stehen allerdings auch in Zukunft keine Bücher des Gymnasiums in der Stadtbibliothek. Der Neubau des Gymnasiums wird daher eine den Schulbaurichtlinien entsprechende Schulbibliothek enthalten. Diese beherbergt dann die Bücher der Schule, die insbesondere auch den Schülerinnen und Schülern zur fachlichen Arbeit zur Verfügung stehen (z. B. für Seminare, Referate oder die Berufsorientierung).
  • Wo werden übergangsweise die Naturwissenschaften unterrichtet? Die bereits vorhandenen Ersatzklassenzimmer reichen noch nicht ganz für den Unterrichtsbetrieb des Gymnasiums aus. Außerdem genügen sie nicht den Notwendigkeiten für die Naturwissenschaften an unserer Schulart. Daher werden noch acht Übergangsräume zusätzlich neben dem Sportplatz errichtet. Darin sind dann auch die naturwissenschaftlichen Sammlungen enthalten.

Stand vom 15.10.20

C. Berthold
(Schulleiter)